Konkretes Rechenbeispiel.

Konkretes Rechenbeispiel.

So sieht eine erfolgreiche Betriebsgründung in der Baumpflege aus.

So sieht eine erfolgreiche Betriebsgründung in der Baumpflege aus.

Zahlen, Daten, Fakten. Vom ersten Auftrag bis in die Skalierung.

Der Rahmen: Was das KfW-StartGeld dir bietet

Der ERP-Gründerkredit StartGeld (KfW 067) ist das zentrale Instrument für alle, die einen Betrieb aufbauen oder in den ersten fünf Jahren nach Gründung wachsen wollen. Vier Punkte machen ihn zum Standard-Werkzeug jeder ernsthaften Gründungsfinanzierung:

  • Bis zu 200.000 € Kreditsumme, davon bis zu 80.000 € reine Betriebsmittel.

  • Laufzeit bis 10 Jahre – mit bis zu 2 tilgungsfreien Anlaufjahren. In den ersten 24 Monaten zahlst du ausschließlich Zinsen, keine Tilgung.

  • Fester Zinssatz über die gesamte Laufzeit. Kein Zinsänderungsrisiko, keine Anpassungsklauseln.

  • 80 % Haftungsfreistellung: Die KfW übernimmt einen Großteil des Ausfallrisikos gegenüber der Commerzbank. Das erhöht die Zusagewahrscheinlichkeit signifikant.

Der Zinssatz orientiert sich am Kapitalmarkt und wird am Tag der Zusage festgelegt. Aktuell (Stand 2026) bewegt sich die Bandbreite zwischen 4,0 % und 6,0 %. Für dieses Rechenbeispiel arbeiten wir bewusst mit einer konservativen Annahme von 5,0 %.

Kapitalbedarf: Wohin fließen die 75.000 €?

Ein solider Start in die Baumpflege braucht mehr als ein Fahrzeug und eine Kettensäge. Wir kalkulieren mit dir jede Position – inklusive Liquiditätspuffer für die Anlaufphase und Marketing für die ersten Aufträge:

Position

Betrag

Anteil

Fahrzeug + Anhänger (gebraucht, Pritsche mit Ladefläche)

25.000 €

33 %

Häcksler (gebraucht, gute Marke)

10.000 €

13 %

Kettensägen, Klettergurt, Seile, PSA

5.000 €

7 %

Kleingerät + Werkstattausstattung

2.000 €

3 %

TREELAX Gründerprogramm (Businessplan, Beratung, Netzwerk, Auftragslage)

25.000 €

33 %

Liquiditätspuffer + Marketing (Anlaufphase)

8.000 €

11 %

Gesamtkapital

75.000 €

100 %

Der Vorteil des Puffers: 8.000 € Liquiditätsreserve geben dir Working Capital für die kritischen ersten Monate. Kein Druck, jeden Auftrag zu jedem Preis annehmen zu müssen. Kein Kaltstart mit leerer Kasse.

Deine monatliche Belastung: Was der Gründerkredit wirklich kostet

Zwei tilgungsfreie Anlaufjahre bedeuten: In den ersten 24 Monaten zahlst du ausschließlich Zinsen. Erst ab Jahr 3 wechselst du in die Annuität – Zins und Tilgung in gleichbleibenden Monatsraten. So sieht die Belastung konkret aus (75.000 € Kredit, 5,0 % Zinssatz, 10 Jahre Gesamtlaufzeit):

Phase

Monatliche Rate

Deine Monatliche Rate

Was du zahlst

Jahr 1 – 2

312 €

312 € p.M.

Nur Zinsen. Keine Tilgung.

Nur Zinsen.
Keine Tilgung.

Jahr 3 – 10

ca. 967 €

Annuität (Zins + Tilgung)

Annuität
(Zins + Tilgung)

Wichtig zu verstehen: Der Effekt der tilgungsfreien Anlaufjahre ist enorm. In den ersten 24 Monaten liegt deine Kreditbelastung bei 312 € statt 967 €. Das sind 655 € mehr Cashflow pro Monat – genau in der Phase, in der du sie am dringendsten brauchst, um Kunden zu gewinnen und deinen Betrieb aufzubauen.

Das Business-Modell: Zwei-Mann-Team von Tag 1

In der Baumpflege arbeitest du nie allein. Sobald du im Kletterzeug am Seil hängst, brauchst du einen Bodenmann, der dich sichert. Das ist keine Frage der Effizienz – es ist die Grundregel für sicheres Arbeiten. Deshalb kalkulieren wir dein Modell von Anfang an als Zwei-Mann-Einsatz:

  • Du selbst als Kletterer und Betriebsleiter.

  • Ein qualifizierter Bodenmann als Subunternehmer – flexibel pro Einsatztag gebucht.

Das Subunternehmer-Modell hat zwei entscheidende Vorteile gegenüber einer Festanstellung in Jahr 1: Erstens hast du keine fixen Personalkosten in auftragsschwachen Wochen. Zweitens zahlst du überdurchschnittliche 400 € pro Einsatztag. Damit sicherst du dir zuverlässige, gut ausgebildete Kräfte – keine Gelegenheitshelfer.

Wenn dein Betrieb ab Jahr 2 stabil ausgelastet ist, stellst du den Bodenmann fest an. Prozesse und Zusammenarbeit sind dann längst eingespielt, der Übergang ist fließend.

Was TREELAX Partner für dich konkret macht

Der 25.000-€-Programmanteil des Kredits ist keine abstrakte Beratungsgebühr. Er finanziert konkrete Leistungen, die deine Zahlen tragen:

  • Individueller Businessplan – auf deine Region, deine Ausrichtung, deine Zielkunden zugeschnitten. Nicht aus der Schublade.

  • Preiskalkulation für deinen Markt – welchen Tagessatz du in deiner Region tatsächlich durchsetzen kannst und wo deine Verhandlungsspielräume liegen.

  • Netzwerk-Konditionen bei Fahrzeug, Häcksler und Werkzeug – wir kaufen nicht zu Listenpreisen. Über unsere Partnerbeziehungen reduzierst du deine Investitionskosten spürbar.

  • Empfehlungen für qualifizierte Bodenmänner – aus unserem bundesweiten Subunternehmer-Netzwerk. Du musst keine Zeitungsanzeige schalten und keine Bewerbungsgespräche mit Unbekannten führen.

  • Solide Auftragspipeline von Anfang an – Weiterempfehlungen aus unserem Betriebe-Netzwerk füllen deinen Kalender in den ersten Monaten. Keine monatelange Kaltakquise.

Umsatz-Szenario: Vollmonat in der Hochsaison

Die Baumpflegebranche hat eine klare Saisonalität. Die Hochsaison liegt zwischen Oktober und März – Vegetationsruhe, gute Sichtbarkeit im Kronenbereich, geringeres Verletzungsrisiko für Bäume. Genau deshalb ist der Winter für Baumpflege-Betriebe die umsatzstärkste Zeit, die wir gezielt nutzen.

So sieht ein realistischer Vollmonat in der Hochsaison aus. Wir kalkulieren mit 15 Einsatztagen – konservativ gerechnet, mit deutlichem Puffer für Wetter, Werkstatttage und die Angebotsvorbereitung:

Position

Betrag

Basis

Tagessatz Zwei-Mann-Team (netto)

1.300 €

1.300 €
(pro Einsatztag)

pro Einsatztag

Einsatztage pro Monat (Hochsaison)

15

15
(Vollauslastung)

Vollauslastung

Bruttoumsatz

19.500 €

19.500 €
(pro Monat)

pro Monat

Subunternehmer Bodenmann (400 € × 15 Tage)

− 6.000 €

Fahrzeug (Sprit, Wartung, Kfz-Steuer)

− 700 €

Verbrauchsmaterial (Ketten, Öl, Seile-Verschleiß)

− 500 €

Versicherungen (Haftpflicht, Kfz, PSA-Prüfung)

− 500 €

Steuerberatung TREETAX (inkl. BWA und Umsatzsteuervoranmeldung)

− 250 €

Marketing, Website, Werbung

− 1.500 €

Sonstiges (Weiterbildung, Reparaturen)

− 250 €

Kreditrate (Jahr 1 – 2, nur Zinsen)

− 312 €

Deckungsbeitrag vor Unternehmerlohn und Steuern

9.488 €

9.488 €
(pro Monat)

pro Monat

Dein Unternehmerlohn

5.000 €

5.000 €
(pro Monat)

pro Monat

Verbleibend im Betrieb (Rücklagen, Sozialversicherung, Steuern, Reinvestition)

4.488 €

4.488 €
(pro Monat)

pro Monat

Die zentrale Botschaft: 5.000 € Unternehmerlohn sind kein Ziel für „irgendwann später“ – das ist der Standard ab dem ersten Vollmonat in der Hochsaison. Und darüber hinaus bleiben knapp 4.500 € im Betrieb für Krankenkasse, Altersvorsorge, Steuerrücklagen und die nächsten Investitionen.

Saisonalität: Puffer für die Nebensaison

Die Nebensaison von April bis September liegt umsatztechnisch niedriger – 10 bis 12 Einsatztage sind hier realistisch. Aber genau darauf ist das Modell ausgelegt: Der Cashflow-Überschuss aus der Hochsaison finanziert die ruhigeren Monate mit.

Rechnerisch: Ein Vollmonat Nebensaison mit 12 Einsatztagen bringt 15.600 € Umsatz und einen Deckungsbeitrag von 8.038 €. Auch hier stehen deine 5.000 € Unternehmerlohn ohne Wenn und Aber – nur der Rücklagen-Puffer ist etwas kleiner. Über das Jahr gerechnet ergibt das ein solides Fundament: rund 200.000 € Jahresumsatz in Jahr 1, mit stabilem Unternehmerlohn und einem Rücklagenpolster.

Umsatzentwicklung über 24 Monate

Realistischer Verlauf über die ersten zwei Geschäftsjahre. Wir kalkulieren konservativ mit einem Betriebsstart im April und weniger Auslastung. Ab Monat 7 erreichst du Vollauslastung. Ab Jahr 2 wird der Bodenmann fest angestellt, weitere Kapazitäten kommen hinzu.

Bereits ab Monat 2 liegst du über dem Break-Even inklusive deines vollen Unternehmerlohns. Ab Monat 7 arbeitest du mit dem 1,7-fachen deiner Break-Even-Schwelle – in Jahr 2 mit dem 2,3-fachen.

Bereits ab Monat 2 liegst du über dem Break-Even inklusive deines vollen Unternehmerlohns. Ab Monat 7 arbeitest du mit dem 1,7-fachen deiner Break-Even-Schwelle – in Jahr 2 mit dem 2,3-fachen.

Bereits ab Monat 2 liegst du über dem Break-Even inklusive deines vollen Unternehmerlohns. Ab Monat 7 arbeitest du mit dem 1,7-fachen deiner Break-Even-Schwelle – in Jahr 2 mit dem 2,3-fachen.

Was für dich übrig bleibt

Der gleiche Zeitraum, aber diesmal siehst du, was nach allen Betriebskosten, Subunternehmer-Zahlungen und der Kreditrate übrig bleibt. Der goldene Bereich ist dein Unternehmerlohn (5.000 €), der grüne Bereich fließt in Rücklagen, Sozialversicherung, Steuervorauszahlungen und Reinvestition:

Ab Monat 3 stehen deine 5.000 € Unternehmerlohn. Ab Monat 7 wächst der Rücklagen-Bereich signifikant. Ab Jahr 2 verdoppelt sich dein Spielraum – das ist der Moment, in dem aus einer Selbstständigkeit ein skalierbarer Betrieb wird.

Ab Monat 3 stehen deine 5.000 € Unternehmerlohn. Ab Monat 7 wächst der Rücklagen-Bereich signifikant. Ab Jahr 2 verdoppelt sich dein Spielraum – das ist der Moment, in dem aus einer Selbstständigkeit ein skalierbarer Betrieb wird.

Ab Monat 3 stehen deine 5.000 € Unternehmerlohn. Ab Monat 7 wächst der Rücklagen-Bereich signifikant. Ab Jahr 2 verdoppelt sich dein Spielraum – das ist der Moment, in dem aus einer Selbstständigkeit ein skalierbarer Betrieb wird.

Ab wann trägt sich dein Betrieb?

Die entscheidende Frage vor jeder Gründung ist nicht „Was verdiene ich, wenn alles perfekt läuft?“, sondern „Was passiert, wenn es langsamer anläuft?“ – der Break-Even zeigt dir, ab welcher Auslastung deine Fixkosten, dein voller Unternehmerlohn und die Kreditrate gedeckt sind:

Szenario

Benötigter Umsatz

Einsatztage / Monat

Tage / Monat

Reine Kostendeckung (ohne Unternehmerlohn)

Reine Kosten-deckung (ohne Unternehmer-lohn)

3.594 €

2,8 Tage (rund 0,7 / Woche)

Kosten + 5.000 € Unternehmerlohn (Jahr 1 – 2)

Kosten + 5.000 € Unternehmer-Lohn (Jahr 1 – 2)

11.211 €

8,6 Tage (rund 2,2 / Woche)

Kosten + 5.000 € Unternehmerlohn (ab Jahr 3, mit Tilgung)

Kosten + 5.000 € Unternehmer-Lohn (ab Jahr 3, mit Tilgung)

12.158 €

9,4 Tage (rund 2,4 / Woche)

Das ist die Aussage, die zählt: Selbst wenn du am Anfang nur an zweieinhalb Tagen pro Woche im Einsatz bist, sind alle Betriebskosten und dein voller Unternehmerlohn von 5.000 € gedeckt. Bei 15 Einsatztagen – der kalkulierten Vollauslastung in der Hochsaison – arbeitest du bereits mit dem 1,7-fachen deiner Break-Even-Schwelle.

Ausblick Jahr 2: Fester Mitarbeiter und Skalierung

Ab Jahr 2 stellst du einen Mitarbeiter fest an. Damit sicherst du dir Verfügbarkeit und senkst deine Tageskosten deutlich unter das Subunternehmer-Niveau. Weitere Subunternehmer stehen für Auftragsspitzen zur Verfügung. Der Tagessatz steigt durch bessere Auftragsstruktur auf 1.400 €:

Position

Wert

Tagessatz Zwei-Mann-Team (netto)

1.400 €

Einsatztage / Monat (Hochsaison)

18

Bruttoumsatz Hochsaison

25.200 €

Personalkosten fester Mitarbeiter (Brutto + SV)

− 4.500 €

Betriebskosten (angepasst)

− 2.750 €

Kreditrate (noch tilgungsfrei)

− 312 €

Deckungsbeitrag vor Unternehmerlohn und Steuern

17.638 €

In Jahr 2 mehr als verdoppelt sich dein Spielraum. Aus 5.000 € Unternehmerlohn können 7.000 € oder mehr werden – je nachdem, was du in Rücklagen und Reinvestition steckst. Rund 274.000 € Jahresumsatz sind realistisch. Das ist der Punkt, an dem der Betrieb kein Ein-Mann-Job mehr ist, sondern ein Unternehmen wird.

Warum dein Risiko begrenzt ist

Wenn du dir die Zahlen anschaust, ergeben sich sechs strukturelle Sicherheiten, die dieses Modell tragfähig machen – auch dann, wenn nicht alles nach Plan läuft:

Fester Zinssatz über die gesamte Laufzeit

Kein Zinsschock, keine steigenden Raten. Was du am Tag der Zusage vereinbarst, gilt zehn Jahre lang. Deine Kalkulation bleibt planbar.

Zwei tilgungsfreie Anlaufjahre

Die kritische Aufbauphase kostet dich monatlich 312 € statt 967 €. Diese 655 € zusätzliches Working Capital pro Monat sind ein enormer Cashflow-Vorteil, wenn dein Betrieb gerade erst Fahrt aufnimmt.

Subunternehmer statt Personalkosten im 1. Jahr

Du zahlst deinen Bodenmann pro Einsatztag. Keine Lohnkosten in auftragsschwachen Wochen. Das ist der wichtigste Puffer gegen Auslastungsschwankungen in der Anfangszeit.

Saisonaler Cashflow-Ausgleich

Die Hochsaison von Oktober bis März baut Rücklagen auf, die die ruhigeren Sommermonate abfedern. Das Geschäftsmodell hat einen natürlichen Rhythmus, den du gezielt in deine Liquiditätsplanung integrierst.

TREELAX Partner liefert dir Aufträge

Unser bundesweites Partnernetzwerk und das Online-Marketing füllen deinen Kalender in der Startphase. Kein monatelanges Warten auf die ersten Anfragen. Mit uns als Partner kannst du bereits in Monat 2 über dem Break-Even liegen.

80 % Haftungsfreistellung durch die KfW

Die Commerzbank trägt nur 20 % des Ausfallrisikos. Das ist der strukturelle Grund, warum Zusagen zum StartGeld über die Commerzbank deutlich wahrscheinlicher sind als bei einem klassischen Betriebsmittelkredit – vorausgesetzt, dein Businessplan trägt. Genau daran arbeiten wir gemeinsam.

Kostenfrei. Unverbindlich. Ein Beratungsgespräch, kein Verkaufsgespräch.

Hinweis: Die genannten Zahlen sind Rechenbeispiele auf Basis von Erfahrungswerten aus unserer Beratung. Der tatsächliche Zinssatz wird durch die KfW am Tag der Zusage festgelegt und kann abweichen. Die finale Entscheidung über Kreditvergabe und Förderfähigkeit liegt ausschließlich bei der Bank bzw. der zuständigen Förderstelle. Eine Zusage kann nicht garantiert werden. Umsatz-, Kosten- und Break-Even-Rechnungen sind vereinfachte Szenarien und ersetzen keine individuelle betriebswirtschaftliche Planung. Wir übernehmen keine Rechts- oder Steuerberatung – diese erfolgt durch unsere Partnerkanzlei und TREETAX.